China Grand Finale – Ein paar abschließende Worte
by Severin on 31/12/2011Ich hoffe, ihr habt alle ein paar schöne Feiertage gehabt. Wie vor ein paar Tagen versprochen, möchte ich noch ein noch Fazit zu meiner Zeit in China ziehen. Also los.
some sort of self-therapy…
Ich hoffe, ihr habt alle ein paar schöne Feiertage gehabt. Wie vor ein paar Tagen versprochen, möchte ich noch ein noch Fazit zu meiner Zeit in China ziehen. Also los.
Mittlerweile bin ich schon seit fast 3 Monaten wieder auf deutschem Boden, und es steht immernoch das Ende meiner Reise um China aus. Um dann doch einen ordentlichen Abschluss zu machen, will ich mich nochmal ein bisschen verausgaben und ein paar Zeilen schreiben.
Bis nach Kunming waren es ca. 20 Zugstunden, die wir auf unseren tollen Hardsleeper-Betten verbrachten. Wir sind so ziemlich durch die letzte Pampa gefahren, zwischendurch an irgendwelchen hässlichen Fabriken vorbei, aber hauptsächlich eine ganze Menge Landschaft. Da wir die unteren Betten waren, wurden die immer mal wieder von irgendwelchen liebevollen Chinesen besetzt, aber wir habens tatsächlich überlebt, und so gegen 8 Uhr morgens standen wir dann am Kunminger Bahnhof.
Tag 2 in Chengdu begann wesentlich entspannter als der Erste, mit Auschlafen! Keine Pandatour, kein gar nix geplant. Da es Cori nicht so gut ging, sparten wir uns das Frühstück und machten uns zu Fuß auf in die Stadt. Dort habe ich mir erstmal ein paar Dumplings und was zu trinken geholt, um das fehlende Frühstück wenigstens ein bisschen zu ersetzen. Danach sind wir quer durch die Stadt zur “Big and Small Alley” gelaufen, einer paar Straßen, die angeblich im historischen Stil der Stadt gehalten sein sollten. Dort wimmelte es nur so von Touristen, hauptsächlich Chinesen, aber ansich war das ganze echt nett gemacht. Viele Restaurants, Bars, zwischendrin ein paar Ohrputzer (da kann man sich auf nen gemütlichen Stuhl setzen, und kriegt für 20 RMB die Ohren von nem Chinesen sauber gemacht…. Nein, wir habens nicht versucht) und komische Krimskrams-Läden.
Der Flug nach Chengdu verlief erstaunlich problemlos. Es gab keinen nennenswerte Verspätung, und in Chengdu angekommen fanden wir sofort das Shuttle in die Stadt. Na gut, der Snack während des Fluges war nicht so der Knaller, aber irgendwo muss man wohl Abstriche machen. Nach ca. einer Stunde im Bus waren wir an der Endstation, und machten uns auf die Suche nach unserem Hostel, was zwar ein wenig versteckt lag, aber nach ein wenig durchfragen standen wir dann doch vor der Rezeption. Irgendwer hatte allerdings unsere Reservierung verloren (generell waren die Leute im Hostel ein wenig verpeilt), und so waren keine Dorm-Betten mehr für uns frei. Und so gabs dann für die erste Nacht ein Doppelzimmer zum Preis von 2 4er-Dormbetten. Auch nicht so tragisch.