Hong kong (1) – Märkte, Hochhäuser und doch keine Pool-Party

by Severin on 19/07/2011

Wie es sich für einen ordentlich Flug in China gehört, hatte auch unser Flieger nach Hong Kong mal wieder Verspätung. Aber immerhin gab es diesmal kleine Snackpakete am Flughafen. Weil irgendwie muss man ja die Zeit rumkriegen. Und 2 Stunden später saßen wir dann in unserem nagelneuen Airbus A330 mit onBoard-Entertainment. Da wir ncoh auf dem Rollfeld warten mussten, ging das auch schon vor dem Start an, und so wurde erstmal der erste Film angeschmissen. Lufthansa, schneidet euch mal ne Scheibe ab! Gab auch noch richtig leckeres Essen im Flieger, bevor wir dann irgendwann nach Mitternacht in HK gelandet sind.

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Guilin (3) – Tropfsteinhöhle und Tee

by Severin on 15/07/2011

Der letzte Tag unseres Guilin-Aufenthalt war nicht ganz so spekatkulär wie die ersten Zwei. Nach dem Auschecken aus dem Hotel ging es mit dem Taxi zur Schilfrohrflötenhöhle, einer recht bekannten Tropfsteinhöhle in Guilin. In dem Teil hat sich irgendein Licht-Künstler auch eine goldene Nase dran verdient. Das ganze Ding leuchtete in den verschiedensten Blau-, Grün- und Rot-Tönen, und laut Erklärung der Tourguidefrau war da drin auch kein Stein, sondern alles irgendwelche Tiere, Menschen, und sonstige Dinge. Da war wer kreativ.

Nachdem wir dann außerhalb der Höhle noch ein bisschen im Schatten gelegen haben, da es in der Sonne einfach nicht mehr auszuhalten war, ging es mit dem Bus zurück in die Stadt. Da wollten eigentlich hoch auf die Pagoden, aber 35RMB waren sie uns dann doch nicht werd. Also noch ein bisschen weiter durch die Stadt gelaufen, eine Massenpolizeikontrolle mitgekriegt und dann noch zu einem Besuch in einem kleinen Teeladen bequatschen lassen. Eine kleine Dose Tee später ging es dann wieder zum Hostel, Gepäck abholen, noch schnell was essen und auf mit dem Taxi zurück zum Flughafen. Diesmal hatte unser Flieger sogar nur 20 Minuten Verspätung, so dass wir nicht all zu spät nach Mitternacht auch wieder in Shanghai in unserem Hotel waren.

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Guilin (2) – Reisterassen, Wildwaterrafting und Privatkonzert

by Severin on 15/07/2011

Sonntag morgen gings los zu den Reisterassen. Nach dem Frühstück im Hostel wurden wir von einem Minibus abgeholt, packen auf dem Weg noch drei Amerikanerinnen ein, und fuhren quer durch die Landschaft um Guilin zum Longji Terraces. Unser Tourguide konnte mal wieder erstaunlich gutes Englisch, und in der Scenic Area angekommen, führte er uns ersteinmal durch ein kleines Dorf, das von einer ethnischen Minderheit bewohnt wird, die für ihre langen Haare bekannt ist.

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Guilin (1) – Bambus-Boot-Tour

by Severin on 13/07/2011

Freitag abend gings los. Mit der Metro quer durch Shanghai, und mit dem Maglev die letzten Kilometer bis zum Shanghai Pudong Airport. Von da sollte um 19:55 unser Flug nach Guilin gehen, mit der weltbekannten Fluggesellschaft Juneyao Airlines. Nun, die Chinesen nehmen es mit der Abflugzeit bei Inlandsflügen nicht ganz so genau, und so wurde es dann doch so um die 22:00 – 22:30, bis unser Flieger sicher abhob, aber ~2 Stunden sind hier wohl noch echt human.

Die 2 Stunden nach Guilin vergingen wie im Flug ;) , es gab einen kleinen Snack, und kurz nach Mitternacht standen wir dann am Gepäckband in Guilin, hollten unsere Rucksäcke ab und machten uns via Taxi auf den Weg zum Hostel. Dort wurde erstmal der Hausmeister aus seinem Bett direkt neben dem Eingang geschmissen, damit er uns einen Zettel mit Zimmernummern, und unsere Schlüssel geben konnte. Erfolgreiche Anreise!

Geschlafen haben wir in 3-Bett-Zimmern, die größten Dorms, die unser Hostel zu bieten hatte, für ganze 35 RMB, so knappe 4€, pro Nacht. Bad und Dusche gabs sogar auf dem Zimmer. Super Hostel gewesen! Morgens gings dann zum Einchecken an die Rezeption, wo wir sogar noch eine Tour für den Tag gefunden haben, für die wir noch nicht zu spät dran waren. Und somit stand auch das Programm für den Tag schon fest: Eine Bambus-Boot-Tour auf dem Li River.

Da wir fürs Frühstück dann keine Zeit mehr hatten, mussten wir schnell noch zum Supermarkt ein bisschen Kleinkrams holen, und dann ging es ca. 1 1/2 Stunden mit dem Bus zu einem Anlegeplatz am Li River. Von dort auf die Bambusboote, auf denen je 3 Bänke standen, also 6 Leute drauf Platz hatten. Christian und ich saßen mit 2 Chinesen-Pärchen auf einem Boot, während Caro und Thomas es sich mit ein paar Mexikanern und dem Tourguide gemütlich machten. Hinten saß dann immernoch ein urchinesischer “Kapitän”, der uns mit einer höchstinteressanten Motorkreation über den Fluß manövrierte.

So fuhren wir dann durch die wunderschöne Landschaft entlang des Li River, die man übrigends auch auf dem 20 RMB-Schein wiederfindet, vorbei an Bergen, die angeblich aussehen wie die Ohren von Hello Kitty, oder einem Berg, an dem man mit ein wenig Kreativität (und vermutlich irgendwelchen bewusstseinserweiternden Mitteln) bis zu 9 Pferde erkennen kann. Wir haben es auf 4 gebracht, und fanden uns somit irgendwo zwischen Bill Clinton (3 Pferde) und dem durchschnittlichen Li-River-Tourguide (6 Pferde) wieder. Nach etwas mehr als der Häfte der Boottours machten wir einen Halt am Ufer, wo ein paar Zelte standen und es neben allem möglichen Krimskrams auf was zu Essen gab. Christian und ich gönnten uns komische Fladen und einen Krabben- sowie einen Shrimp-Spieß (natürlich völlig tot-fritert), und wurden prompt von 3 Bambus-Boot-Fahrern zu Tee und Beijiu eingeladen. Nun ja, da konnten wir natürlich nicht nein sagen, aber recht bald ging es dann auch schon wieder auf die Boote und weiter nach Xiping, von wo wir mit Golfkarts und dem Bus bis in die ein wenig Touristen-überlaufene (hauptsächlich Chinesen sogar) kleine Stadt Yongshou kamen. Hier gab es noch mehr tollen Krimskrams zu kaufen, so dass wir uns recht bald auch wieder Richtung Busstation und zurück nach Guilin machten.

Der Bus schmiss uns am Bahnhof in Guilin raus, von da gings zu Fuß quer durch die Stadt, kurz ins Hostel und dann auf eine der Einkaufsstraßen in Guilin. In einem recht vollen Restaurant gab es gemütliches Abendessen, unter anderm Schnecken (nicht soooo der Brüller), und danach noch ein paar Cocktails. Im Restaurant saß noch ein Engländer mit uns am Tisch, der jetzt 2 Monate lang durch China reist, und mit dem wir dann den Rest des Abend gemütlich haben ausklingen lassen. In einer der Bars haben Christian und ich noch ein wenig Gitarre&Keyboard gespielt, und irgendwann gings dann auch gemütlich wieder ins Hostel und ins Bett.

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Beijing (3) – Crazy Food, Olympia, Temple of Heaven

by Severin on 7/07/2011

Nach nicht all zu langer Pause im Hotel ging es mit der Metro in die Stadt. In Beijing gibt es eine Crazy Food Street, wo man abends dann so tolle Sachen wie fritierte Skorpione, Schlangen etc futtern kann. Nun, so wirklich gut war nichts davon. Skorpion schmeckt nach nichts, Seidenwürmer sind einfach nur eklig, Schlange ist so naja, Seestern schmeckt nur nach Meer, und der Rest ist eigentlich auch nicht weiter erwähnenswert. Ich habs mir dann nicht nehmen lassen, auf dem Rückweg noch einen Minidöner mit so einer Art Gulasch drin zu kaufen, um wenigstens noch ein bisschen satt zu werden.

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